World Usability Day, 14. Nov. 2019

Design for the Future We Want

Poster für den WUD 2019

Design hat einen grossen Einfluss auf unser aller Leben. Was wir heute gestalten und schaffen, wird die Welt allenfalls noch auf lange Zeit hinaus beschäftigen. Daher lautete lautete das globale Motto zum 15 jährigen Jubiläum des WUD:

„Design for the Future We Want“

Es ist angelehnt an die Sustainability Development Goals der Vereinten Nationen und soll uns UX Professionals als Strategen, Gestalter und Ausführende zum Nachdenken und Diskutieren anregen, wie wir die Welt und unsere Zukunft beeinflussen.

Eröffnung und Begrüssung

Moderator Manuel Marquina eröffnet den Tag zusammen mit UX Schweiz Präsident Peter Eisenegger, HSR-Professor Markus Stolze und WUD-Leiter Daniel Schindler

Alina Gasser, F&P Robotics

Robotics for Healthcare

Das Konzept der Roboter im Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren rasant verbreitet. Erste Roboter werden langfristig eingesetzt. Es ist nicht mehr die Frage, ob Roboter überhaupt in Alters- und Pflegeheimen eingesetzt werden sollen, sondern wie.

Alina stellt den Assistenzroboter Lio vor und wird uns Geschichten und Herausforderungen aus ihrem Projektalltag berichten. Dabei geht es auch um Fragen wie: Wie entstehen in einem innovativen Umfeld Use Cases und Nutzergruppen? Welche Herausforderungen stellen sich dabei? Wie steht es mit Erwartungen und Ängsten? Und welche ethischen Fragen entstehen?

Alina ist Psychologin mit Schwerpunkt Mensch-Maschine-Interaktion und arbeitet bei F&P Robotics als Senior UX Project Lead.

Bastiaan van Rooden, Nothing

1 + 1 = 3. Alles ist wahr.

Realitäten werden fabriziert: Von Medien, von Regierungen, von religiösen und politischen Gruppen, von Grossunternehmen. Die dahinter stehende Macht nimmt mit neuen technologischen Mitteln rapide zu. Auch wir als Designer*innen produzieren Realitäten und formulieren somit Wahrheiten, die unsere Zukunft beeinflussen. Aber ist das, was wir gestalten, auch wirklich das, was wir uns für die Zukunft wünschen?

Welche Rolle wollen wir als Designer*innen dabei übernehmen? Wie nehmen wir Verantwortung wahr in einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es scheint?

Wenn Bastiaan nicht gerade in den Schweizer Alpen auf Tour ist, gestaltet er digitale Produkte, um diese einfach, menschlich und zugänglich für alle zu machen. Gerne bezeichnet er sich als Kybernetiker und agiert als Gründer der Produktdesign-Agentur Nothing als Diplomat zwischen den Welten Design, Business und Entwicklung.

Matthias Gasser, uintent

Stop Complaining, Start Acting!

Was motiviert uns in unserer täglichen Arbeit? Wie stellen wir sicher, dass wir unser gesamtes kreatives Potential ausschöpfen können? Wie kann Verantwortung gleichmässig verteilt werden?

Matthias gewährt offene und spannende Einblicke in die Gestaltung einer UX Agentur nach basisdemokratischen Grundsätzen und berichtet von den wichtigsten Herausforderungen und Hürden, die sich dabei aus organisatorischer Sicht stellen.

Matthias ist Co-Gründer der UX Research Agentur uintent. Er ist ein leidenschaftlicher UX und Human Factors Researcher mit Schwerpunkt Healthcare.

Sibylle Peuker, Zeix

Vertrau mir! – UX Design für künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz hält in immer mehr Bereiche unseres Lebens Einzug. Auch wenn es noch etwas dauert bis wir alle in selbstfahrenden Autos ohne Lenkrad und Bremse herumfahren: Damit das Zusammenleben und -arbeiten mit intelligenten Maschinen klappt, ist Vertrauen essentiell.

Anhand von konkreten Beispielen diskutieren wir, was es braucht, damit Menschen der Technologie vertrauen, was wir als UX Designer dazu beitragen können und was man dazu über Künstliche Intelligenz wissen muss.

Sibylle ist Partner und User Experience Architect bei Zeix. Vor langer Zeit studierte sie Mathematik und promovierte in Informatik und hätte nicht gedacht, dass dieses Wissen nochmal so nützlich wird als UX Designerin. Sibylle ist davon überzeugt, dass man mit User-Centered Design die Menschen glücklicher und gesünder machen und sogar Leben retten kann.

Arzu Çöltekin, FHNW

Future of Information Displays: Aging and Technology

Without proper and smooth access to information, the quality of life is severely impaired. Age-related perceptual and cognitive decline prevents effective use of technology for older adults. As demographic trends suggest a rapidly aging population, taking age-related limitations into account when designing future technologies such as extended reality displays (virtual, augmented and mixed reality included), is important.

What are usability considerations of future information displays for an aging population? How can they be used as diagnostics and intervention tools?

The talk presents a case study on designing virtual reality displays with a focus on making sure that the navigation context takes into account the declining spatial cognitive abilities of users.

Arzu Çöltekin is an Associate Professor and Principle Investigator at the University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland and a research affiliate on information visualization at the Seamless Astronomy group at Harvard University (USA). For this talk, Arzu collaborates with Ismini Lokka, PhD candidate at the Geography Department of the University of Zurich,

Cate Mackenzie, Sherpany

What Doughnuts Teach Us About Design

What if we approached design with humanity’s long­term goals in mind? How would that affect the way you work? Kate Raworth is an economist challenging the way we should think about the economy. And it’s a design challenge. Instead of fetishizing growth and GDP and production, always needing to go up up up…we need to shift our thinking to designing the world we want, not just for what we’ve been led to believe is possible. We need to think in terms of doughnuts.

Yes. Doughnuts.

Cate is a Scrum Master and co-organizer of UXCamp Switzerland. She believes that usability has a lot to learn from other disciplines – just as they have a lot to learn from usability and UX concepts.

Miriam Werder Aegerter u. Sarah Schöni, EBP

Design for Sustainability

Urbanisierung, Digitalisierung, demgegenüber Klimawandel, Ressourcenknappheit – Themen, denen Miriam und Sarah oft in Projekten begegnen. Sie fragen: Wie sieht unsere Zukunft aus? Was könnten Lösungen sein? So erarbeiten sie webbasierte Anwendungen wie den Energie- und Klimacheck, der Landwirten Energiesparpotenziale zeigt, einen Dämmrechner für Bauherrschaften oder eine interaktive Karte, die Hochwasser-Risiken fassbar macht. Im Zentrum steht dabei stets der Mensch. Nur er kann eine nachhaltige Entwicklung auslösen. Damit Menschen sich begeistern, verstehen und aktiv werden, spielt Usability eine erhebliche Rolle. In ihrem Talk zeigen Miriam und Sarah verschiedene Ansätze dazu.

Miriam ist Teamleiterin Visuelle Kommunikation und Partnerin bei EBP. Als Umweltnaturwissenschaftlerin und Designerin bewegt sie sich an der Schnittstelle von Nachhaltigkeitsthemen und Gestaltung. Leidenschaftlich setzt sie sich mit User Centered Design dafür ein, komplexe Informationen an die Zielgruppen zu bringen.

Sarah ist seit 2011 UX Architektin bei EBP. Ihre Passion ist es, gemeinsam mit Fachspezialisten und Usern Applikationen intuitiver und zugänglicher zu machen. Als studierte Informatikerin und Interaktionsdesignerin hat sie zudem mehrjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung.

Alberta Soranzo, Lloyds

Our Eternal (Digital) Afterlife

Much as we don’t like to admit it: users have an expiration date. Even in the best case scenario, where the product and services we design aren’t abandoned due to inertia or lack of interest, human beings stop being users when life ends. Or do they? More and more often what is left behind is a digital ghost, a unidimensional clone fashioned out of the million of macro and micro-interactions that we generate digitally during our physical life.

We will embark on a wacky journey through the maze of novelties and oddities that surround the end of life, to understand how we can organize information and systems, and ponder those ethical and practical questions raised by physical death in the digital age.

Alberta is Transformation Design Director at Lloyds Banking Group in London, and she specialises in leading large transformations initiatives through service design, systems thinking and agile delivery. She’s passionate about reducing waste and creating value through intentional and ethical design interventions.

Roland Siegenthaler, Echt Praktisch

Der Tag im Rückblick

Die Vorträge auf humorvolle Art zusammengefasst von Roland Siegenthaler, Visual Thinker und Storyteller.

Fotoimpressionen des WUD 2019

Fotoimpressionen der Fotografin Stefanie Köhler.

Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren 2019

Platin

ELCA ist Platinsponsor des WUD 2019

Gold

Die HSR ist Goldsponsor des WUD
Zühlke unterstützt den WUD 2019 als Goldsponsor.
Ergon ist Goldsponsor des WUD 2019

Silber

Ergosign ist Silber-Sponsor des WUD 2019
Sherpany ist Silber Sponsor des WUD2019

Bronze

viu ist Bronze-Sponsor des WUD 2019
Designerdock ist Bronze-Sponsor des WUD 2019
AdNovum ist Bronzesponsor des WUD 2019
Atfront ist Bronze-Sponsor des WUD 2019
echt praktisch ist Bronze-Sponsor des WUD 2019

Weitere Sponsoren

Zürich Tourismus sponsort die Reise und Unterkunftskosten von unserer externen Speakerin Alberta Soranza
rosenfeld sponsert Bücher
Swiss Association for Quality
avl-dolmetscher unterstützen den WUD 2019 mit einem Rabatt.