April 2018

Rapid Prototyping auf der Microsoft Hololens innerhalb von 15 Minuten

Datum: Donnerstag, 26. April 2018
Zeit: 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
Raum: ETH – ML F 40

Abstract
Die mixed reality Brille Hololens von Microsoft ist zurzeit in aller Munde und wird bereits in einigen Projekten eingesetzt. Die Applikationen sind erste „Gehversuche“ was mit der Plattform und ihrer neuartigen Interaktionen überhaupt möglich ist. Daher sind Interaktionskonzepte, die mithilfe von UX erstellt werden, unersetzlich. Um benutzbare und sinnvolle Konzepte zu erarbeiten, müssen Prototypen erstellt werden um die Konzepte zu testen. Innerhalb der Zühlke-Fokusgruppe „AR-VR-MR“ wurde im letztjährigen Camp eine Methode entwickelt, wie man für die Hololens Prototypen erstellen und testen kann. Diese Methode würden wir im Rahmen des Last Thursday Talks gerne vorstellen.

Zu den Personen

Markus Hankh hat sich nach dem Abschluss seines Masters in Human-Computer Interaction an der Universität Konstanz für Zühlke entschieden. Dort unterstützt er Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der benutzerorientierten Umsetzung von Produktideen. Persönlich ist er leidenschaftlicher Mountainbiker und in den Bergen zuhause.

Steffen Walter gründete ein StartUp und arbeitete als Visual Designer, Technopolygraph und Softwaretester, bevor er im Mai 2016 als Usability Engineer zu Zühlke wechselte. Seine Leidenschaft sind Usability Engineering und Interaction Design für Augmented- Mixed- Virtual Reality Anwendungen.

März 2018

UX in Unternehmen 2018

Wie sieht’s in namhaften Schweizer Unternehmen im Bereich User Experience aus?

– eine Paneldiskussion mit UX Leader aus Unternehmen

Moderation und Einführung: Christian Hauri, Hauri Ergonomie & Coaching GmbH

Panelists:
Bernhard von Allmen, Roche Diagnostics
Leena Majaranta, Post CH
Manuel Sanchez, CSS Versicherung
Dr. Robert Adelmann, Ergon Informatik
Jakob Boss, Die Mobiliar
Dr. Daniel Boos, SBB AG
Rose-Line Werner, ELCA Informatik

Datum: Donnerstag, 22. März 2018
Zeit: 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
Raum: Achtung Raumänderung! ETH – ML H 37.1

Abstract

Das Thema User Experience hat sich in den letzten Jahren massiv entwickelt. Viele Schweizer Unternehmen haben den Trend erkannt und bauten UX-Teams auf, die in der digitalen Transformation eine wichtige Rolle einnehmen. Damit User Experience aber in den Unternehmen wirkungsvoll und nachhaltig umgesetzt werden kann, sind einige Herausforderungen zu überwinden.

Im Panel erhalten wir einen ungeschminkten Einblick den Stand der Verankerung und Integration von User Experience.

    • Wie kann User Experience nahtlos in die Organisation und Prozesse integriert werden?
    • Wie funktioniert UX im agilen Kontext?
    • Wie lassen sich Topmanager vom Mehrwert UX überzeugen?
    • Herausforderung Customer Experience versus User Experience?
    • Wie qualifiziert man ganze Organisationen?
    • Wie lassen sich Fix-Preis Projekte und UCD mit Prototyping, Usability Tests etc. vereinbaren?
    • Wie eine gemeinsame Sprache und Kultur in Sachen UX entwickeln? (PL, BA, UX, SW-Entwickler)
    • Skalierung von UX Dienstleistungen: Fähigkeiten und Guidelines des UX Teams anderen verständlich machen, damit diese korrekt umgesetzt werden (intern und auch extern).
    • UX und Innovation – Widerspruch oder Synthese?

ux-im-unternehmen


hauriZur Person

              Christian Hauri, Inhaber von Hauri Ergonomie & Coaching GmbH, ist ein UX Pionier. Seit über 20 Jahren begleitet es Unternehmen bei der Einführung und Verankerung von UX und User Centered Design. Er führt UX Methoden ein, trainiert UX Experten und entwickelt UX Teams in Unternehmen. Er ist Initiator des MAS HCID und unterrichtet als Dozent an der Universität Basel, der FHNW, der HSR und der ZHAW.

Februar 2018

Ein Schweizer Jungunternehmen sagt Viren und Bakterien den Kampf an

Batu Yilmazer

Datum: Donnerstag, 22.Februar 2018
Zeit: 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
Ort: ETH – ML F40

Abstract
hyshellDas Problem von bakterien- und virenbefallenen Türklinken ist bekannt und omnipräsent – besonders im Toilettenbereich. Studien zeigen, dass sich auf Türklinken, die mehrmals täglich von unterschiedlichen Personen genutzt werden, unzählige Viren, Bakterien und Keime befinden. Das Fehlen einer pragmatischen Lösung dagegen veranlasste die Gründer vom Schweizer Jungunternehmen Hygienics.ch, die Entwicklung in Eigenregie anzugehen.

hyShell von Hygienics.ch ist eine Türmuschel, mit der Türen hygienisch und schnell geöffnet werden können. Mit der hyShell werden Türen nicht mit der Hand, sondern mit dem Fuss und somit ganz ohne Hautkontakt geöffnet. Die komfortable, effektive und kostengünstige Lösung schafft Abhilfe beim bekannten Problem von viren- und bakterienbefallenen Türklinken und ermöglicht das hygienische Betreten und Verlassen von Räumlichkeiten.

In diesem Vortrag wird vorgestellt, wie das ursprüngliche Problem identifiziert wurde, die gesamte Produktentwicklung abgelaufen ist und welche Rolle dabei die Nutzer gespielt haben. Zusammengefasst: Wie aus einer Schnapsidee ein marktreifes Produkt entstanden ist.

batu_yilmazerZur Person
Batu ist Co-Founder von Hygienics.ch und befasst sich mit Themen wie Customer Experience, Produktdesign, Webpräsenz und Social-Media-Kanäle. Er hat ursprünglich Betriebsökonomie mit der Vertiefungsrichtung Entrepreneurship an der Fachhochschule Nordwestschweiz studiert. Zurzeit absolviert er einen Master of Advanced Studies in Human Computer Interaction Design der HSR und Universität Basel. Neben seinem Jungunternehmen ist Batu aktuell als Consultant in einem globalen IT Beratungsunternehmen tätig. Zuvor hatte er in einem Schweizer Pharmakonzern in verschiedenen IT Projekten in den Bereichen Mobility, Analytics und digitale Transformation mitgewirkt.

Januar 2018

Designing for Scale: How to rock design in large projects

(Vortrag in deutscher Sprache)
Simon Schmalfeld

Datum: Donnerstag, 25. Januar 2018
Zeit: 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
Ort: ETH – Achtung Raumänderung: ML F34

Abstract
Komplexe Anwendungen zu designen ist nicht immer einfach. Eine konsistente User Experience über mehrere Jahre Entwicklungszeit aufrechtzuerhalten, gleicht jedoch einer unmöglichen Aufgabe. Ständig wechselnde Requirements, anspruchsvolle Stakeholder und technische Hürden machen dies zu einer der grössten Herausforderungen für einen Designer. Als Usability Engineer bei einem Dienstleister für Enterprise Projekte hatte ich direkte Erfahrungen in der Gestaltung grosser Business Anwendungen gesammelt. Die Zusammenarbeit in Teams von mehr als 30 Leuten hat mich gelehrt wie wichtig es ist, in eine fortlaufende Design-Verantwortlichkeit zu investieren. Ich zeige, wie wir Pattern Libraries für die Erstellung von flexiblen Design Systemen verwendet haben, sowie die besten Tools, um ein verteiltes Team zusammenzuhalten. Und ich erkläre, warum Coding Skills ein Projekt retten können, selbst wenn das Budget knapp wird.

Zur Person
Simon Schmalfeld ist Interaction Designer, Frontend Developer und UX Consultant. Nach dem IT & Design Studium arbeitete er bereits für verschiedene Agenturen und Dienstleister in Deutschland und der Schweiz. Nun ist er als Freelancer – Riija Graphics – für Kunden auf der ganzen Welt tätig. Privat sucht er Inspiration auf Reisen, beim Sport und in der Musik.

Link zu den Slides von Simon: